Putin – Pingpong – Bier

An früherer Stelle erfuhren wir, dass Fidel Castro ein begeisterter Zelluloidspieler war. Doch es gab noch andere Diktatoren wie Vladimir Putin, die es liebten sich schon frühzeitig zu schlagen.

Der erträumte Einstieg in den KGB gelang, doch dass Putins Sehnsucht nach Abenteuer und Geltung dort gestillt worden wäre, darf bezweifelt werden: Dresden war der Einsatzort, an den der junge Hauptmann geschickt wurde, damals eine biedere DDR-Bezirkshauptstadt, deren glanzvolle Vergangenheit als sächsische Residenzstadt in den 1980er-Jahren nur noch ansatzweise zu erahnen war. Dresden, das bedeutete im Vergleich mit ­Berlin tiefste Provinz.

Pingpong und Unmengen Bier

Was genau Putin in Deutschland bewirkte, darüber ist kaum etwas bekannt. Einerseits liegt dies in der Natur der Geheimdienste, andererseits aber auch daran, dass es besonders viel wohl nicht war. Dass Putin sich kaum über­arbeitete, gilt als sicher. Stundenlang soll er Pingpong gespielt haben. An den Wochenenden fuhr er mit seiner Ehefrau Ludmilla und den Töchtern Maria und Jekaterina in die nahe gelegene, für ihr Bier berühmte Kleinstadt Radeberg.

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